Was ist die Hautbarriere eigentlich?
Die Hautbarriere ist die schützende Schicht der Haut, die sich im äußersten Bereich der Epidermis befindet und eine zentrale Rolle für die Hautgesundheit spielt.
Sie besteht aus Hornzellen und Lipiden (Ceramide, Cholesterin, Fettsäuren), die gemeinsam nach dem Prinzip von „Ziegeln und Mörtel“ wirken und den Feuchtigkeitsverlust sowie das Eindringen schädlicher äußerer Einflüsse verhindern.
Eine intakte Hautbarriere sorgt für eine optimale Hydratation, schützt vor Bakterien, Reizstoffen und Umweltverschmutzung und reduziert das Risiko von Entzündungen und Sensibilitäten.
Ist die Barriere geschädigt, verliert die Haut bis zu 30% mehr Feuchtigkeit, was erklärt, warum eine gestörte Hautbarriere schnell zu Trockenheit, Spannungsgefühl und Irritationen führt.
Ceramide machen etwa 50% der Lipide der Hautbarriere aus und ihr Mangel steht in direktem Zusammenhang mit empfindlicher Haut, Akne und atopischer Dermatitis.
Der pH-Wert gesunder Haut ist leicht sauer, was zur Aufrechterhaltung einer gesunden Mikrobiota beiträgt und das Wachstum pathogener Bakterien hemmt.
